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Dienstag, 4. November 2008

Ohne worte....

Mittwoch, 3. September 2008

Our Ride - Part II / Football für Anfänger

Da der heutige Tag Arbeitstechnisch nur unwesentlich spannender war, als der gestrige (Andy hat jetzt sein Projekt :) ) werde ich den Schwerpunkt mal wieder auf unsere Freizeit legen.

So hat zum Beispiel unser Auto die nächste Macke am Start, es leuchtet nämlich 'Check Engine' auf, wir haben einfach mal literweise Öl nachgefüllt - Not macht übrigens erfinderisch.


Nach unserem langen Arbeitstag sind 'Die 4 (selbsternannten) Arbeitstiere' dem Verlangen ihrer Biosysteme nach Bewegung nachgekommen. Wir waren Football-Spielen, ein gefährlicher Sport, wie sich heruasstellen sollte. Auf dem Weg dorthin habe ich die Gelegenheit genutzt um das vor ein paar Tagen angepriesene Kirchenschild zu photographieren:


Warum ich von 'gefährlichem Sport' geredet habt, zeigt sich in folgendem Video, in dem sich Andy live einen Finger verstaucht (gegen Video-Ende):


Für die, die sich vom Blog-Eintrag aus Washington D.C. an das 'bewusstlose Mädchen' erinnern, wir haben sie alles andere als bewusstlos wiedergetroffen:

*wie sie da hochgekommen ist und wie lange sie da schon hängt bleibt unser Geheimnis*

Freitag, 29. August 2008

From Zero To Bitch...

Leider muss ich jetzt etwas aus dem Gedächtnis schreiben, weil ich die letzten 2 Tage bissel versäumt habe den Blog aktuell zu halten.

Nachdem wir gut ausgeschlafen hatten (das JetLag besiegt man meiner Meinung nach durch lange aufbleiben), sind wir mal wieder zu IKEA gefahren und dort unser Mittagessen einzunehmen. 3x darf geraten werden, wass wir gegessen haben: Kötbollar mit Pommes, Rahmsoße und Preiselbeeren (... und einen saftigen HotDog als Nachtisch). Gekostet hat die ordentliche Portion $5 also quasi wie in Deutschland, nur mit anderem Währungszeichen. Alternativ hätten wir uns auch Pasta für $2 schmecken lassen können. Allgemein wird das Essen immer auf einer Temperatur serviert, bei der man sich nicht verbrennen und folglich keine Schadensersatz-Klage einreichen kann.

Letztens habe ich vergessen über die "HotDog-Würstchen-Dreher" zu berichten. Dabei handelt es sich um eine Rollen-Konstruktion ähnlich dieser...

... bei der sich alle Rollen automatisch in die selbe Richtung drehen. Da die Würstchen in jeder Kuhle liegen, sich so drehen und die Hitze von unten kommt, erhält man so das perfekte HotDog-Würstchen.

Gekauft haben wir Wäscheaufhänger, Wäschesäcke und noch ein paar Dinge, mit denen ich das IKEA-Ratequiz weiterführen möchte:
  1. Legitim
  2. Rationell
  3. Laver
  4. Karsten
Belohnung ist diesmal ein Bild, das eure Weltanschaung verändern wird!!! (Seid also fleißig ;D )

Zu Hause angekommen haben wir zwei der 'Rätsel-Dinge' aufgebaut:


Danach gabs ein 'No.1 imported German-Beer' :) - Amerikanische Biere sind gar nicht mal so schlimm, wie ihr Ruf.

Kurz bevor es dunkel wurde haben Thomas und ich wieder unser Sport-Programm erledigt, wir waren mal wieder Joggen. Diesmal haben wir es erst etwas später nach draußen geschafft, weil wir unser Essen/Bier verdauen mussten. Dies hatte zum einen zur Folge, dass die Eichhörnchen schon schlafen waren, dafür aber auf jedem zweiten Grundstück ein Hase umherhoppelte, zum anderen, dass bei Einbruch der Dunkelheit finstere Gestalten lautstark ihren Suff kund taten. (Keine Angst, das war nicht direkt vor der Haustür!) Das Highlight bei Joggen war ein großes, gut beleuchtetes Schild vor einer Kirche mit der folgenden, genialen Aufschrift (sinngemäß):
Come to our church and listen to god with our new soundsystem.

Vorabends gings dann zum McDonalds und der Kassierer versuchte uns direkt über den Tisch zu ziehen. Sollte bei eurem McDonalds Besuch also urplötzlich ein Strawberry-Shake vor euch stehen, dann denkt nochmal an eure Bestellung nach. Preislich ist es wie bei IKEA, $ statt €. Inhaltstechnisch bekommt man hier aber mehr geboten - die großen Becher sind biszu 1-Liter groß! Free-Refill bekommt man hier eigentlich fast immer und wenn, dann sogar mit den SAUCEN! (<-- Paradies). Wir haben uns schon überlegt, ob wir mal nen Large-Becher Süß-Sauer-Soße abzapfen sollen - simply awesome!!!


Nachdem wir uns also vollgeschlagen hatten sind wir (Thomas, Andy + me) ins 'Thirsty Turtle' etwas trinken gegangen. Warum 'Turtle' werdt ihr im nächsten Post sehen. Für $5 gabs Dollar-Beers, sehr häufig gibts hier (wohl für die Fahrer) Free-Coke! Das sollte man in Deutschland auch einführern :). Den Tipp hatten wir
übrigens von unserem Mitbewohner John (Amerikaner).

Der Spruch des Tages und damit auch würdig für den Titel dieses Postes war übrigens ein Schild in dieser Bar, mit der Aufschrift:
Our waitress can go from zero to bitch in 4.1 seconds.

Da ich hier ja keine Details verschweigen will, muss ich sagen, dass das amerikanische Partyleben etwas freizügiger ist und man wohl laut Berichten nur Zugreifen muss, wenn man nicht jemand hat, der zu Hause auf einen wartet :) !!!!!!!!!!einself. Männlein und Weiblein tanzen hier eher so wie in härteren Musikvideos, für uns gemäßigte Europäer ein winziges bisschen ungewöhnlich.
Die Musik ist in etwa die gleiche, das beste ist aber, dass selbst die Tanzfläche so stark gekühlt wird, dass nichtmal ich ins schwitzen komme - und das will was heißen!

Donnerstag, 28. August 2008

Pimp our Ride - Part I

In weiser Vorraussicht habe ich an den Titel gleich mal 'Part I' angehängt, es ist nämlich davon auszugehen, das dies nicht die letzte Auto-Story sein wird. ;D

Und zwar ließ sich die Fahrertür nicht mehr verschließen und bei den Versuchen sie mit und ohne Gewalt zu schließen ist die Tür-Innenverkleidung fast rausgefallen. Als wir dem Grund dann genauer auf die Spur gegangen sind, haben wir entdeckt, dass (wohl unsere Vor-Vor-Besitzer) 2 von 3 Schrauben, die das Türschloss in seiner Position halten, einfach entfernt haben - es war also ein winziges bisschen lose. o_O
Schließlich blieb uns nicht anderes übrig, als zum 'Home Depot' zu laufen, um dort ein paar passende Schrauben zu besorgen. Ja, das hört sich leichter an, als es war. Aber wenn 5 von 5 Service-Kräften nicht die geringste Peilung von Schrauben und deren Gewinden haben, dann hat man ein Problem und braucht Zeit. Am Ende haben wir dann doch mit Glück zwei Päckchen mit fast passenden Schrauben gefunden.

Im Allgemeinen kann man sagen, dass die Angestellten hier eher keinen Bock und keine Ahnung haben von dem was sie tun. (Diese Erfahrung beschränkt sich natürlich nur auf unseren aktuellen Horizont).

Btw: Bei unserem Hinweg zum haben wir eine Art Nonne getroffen, die mit sportlichen Turnschuhen unterwegs war und bei der wir uns nicht ganz sicher waren, ob es sich um Männlein oder Weiblein handelte. Verrückte Welt.

Mit den passenden Schrauben zu Hause angekommen haben wir uns dann natürlich direkt in die Arbeit gestürzt. Die Schwieigkeit war, dass der Türnippel dabei auch wieder durch sein Loch gucken kann. Tipp: Lieber ein bisschen Spiel bei den Schrauben lassen, dann klappts (warum auch immer) besser, als ganz fest.:

Bei dieser Aktion haben wir übrigens das erste mal unsere Nachbarn gesehen !!!