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Mittwoch, 10. September 2008

Social Security und Homeland Security

Heute gings zur Social Security Administration, die glücklicherweise nru ein paar Meilen von der Haustür entfernt liegt. Dieses Gebäude war das am bisher am stärksten gekühletste, woraufhin mich die Schalterbeamtin gleich fragte, ob mir denn kalt sei.
"Cold as hell" ;D
Zum Pech der eben genannten Schalter-beamtin, stürzte das Programm, in das sie meine Daten eingab insgesammt 3x ab, woraufhin sie den ein oder anderen Fluch zischen lies.

Thomas war an einem anderen Schalter, bei einem Mann. Warum ich das so deutlich machen sollt ihr gleich erfahren. Während der gegenseitigen Begrüßung murmelte Thomas nämlich kurz "Hmm", was der dunkelhäutige und sehr kräftig aussehende Beamte als ein "Mam" interpretierte und ihm scharf antwortete "You better correct this! Don't look at your friends, they can"t help you.". Also Thomas dann aber weiter lächelte wurde es dem Beamten auch klar, dass dieser Satz diesmal umgekehrt nicht angekommen war. Knapp um eine Prügelei herumgekommen verabschiedete sich Thomas dann mit einem kräftigen "GoodBye SIR"

Manuel hatte diesmal aber die Arschkarte, irgendeiner der unzähligen Institutionen, die unsere Visa/EInreisepapiere durchlaufen haben, ist ein Tippfehler im Vornamen unetrlaufen "Mnuel" statt "Manuel". Jetzt kommt er nach Guantanamo... äh muss nach Baltimore zum Department of Homeland-Security.

Abends gings dann mal wieder ins Rec: Racquetball, Tischtennis, Rudern und Crosstrainern.
Der gewichttechnische Unterschied vor und nach dem Sport beträgt teilweise über 2 Kilo! und das obwohl mein T-Shirt den meißten Schweiß auffängt. Mal sehen, wie sich das weiterentwickelt :)

Samstag, 6. September 2008

Hannah is blowing... ;D

To come: Hurrican, Einkaufscenter, McD-Gutscheine

Freitag, 5. September 2008

Thank god it's friday...

Heute gings zum ersten mal ins Rec - Recreation-Center. Um sich das mal vurzustellen, nimmt man ganz einfach alle sprotlichen Einrichtungen innerhalb von 40km Umkreis, steckst sie in 2-3 Gebäude rein und fertig. Man erhält also:
  • 5 Parket-Basket/Volleyball-Plätze
  • 4 Beachvolleyballplätze
  • 3 Schwimmbecken mit LifeGuards
  • 1 Freibad
  • 2 Krafträume
  • 2 Squashhallen
  • 6 Racquetballhallen
  • 1 160m lange Laufbahn die unter dem Dach hängt !!
  • unendlich viele Crosstrainer, Stepper, Fahrräder
  • 4 Rudergeräte (mit Funk-Competition zwischeneinander)
  • mehrere Tischtennis-Tische
  • >= 2 Tennisplätze
  • Outdoor-Kletteranlage
  • Outdoor-Adventure-Kletterpark
  • ...
Und das war erst das, was wir bisher gesehen haben!

Photos to come.

Mittwoch, 3. September 2008

Our Ride - Part II / Football für Anfänger

Da der heutige Tag Arbeitstechnisch nur unwesentlich spannender war, als der gestrige (Andy hat jetzt sein Projekt :) ) werde ich den Schwerpunkt mal wieder auf unsere Freizeit legen.

So hat zum Beispiel unser Auto die nächste Macke am Start, es leuchtet nämlich 'Check Engine' auf, wir haben einfach mal literweise Öl nachgefüllt - Not macht übrigens erfinderisch.


Nach unserem langen Arbeitstag sind 'Die 4 (selbsternannten) Arbeitstiere' dem Verlangen ihrer Biosysteme nach Bewegung nachgekommen. Wir waren Football-Spielen, ein gefährlicher Sport, wie sich heruasstellen sollte. Auf dem Weg dorthin habe ich die Gelegenheit genutzt um das vor ein paar Tagen angepriesene Kirchenschild zu photographieren:


Warum ich von 'gefährlichem Sport' geredet habt, zeigt sich in folgendem Video, in dem sich Andy live einen Finger verstaucht (gegen Video-Ende):


Für die, die sich vom Blog-Eintrag aus Washington D.C. an das 'bewusstlose Mädchen' erinnern, wir haben sie alles andere als bewusstlos wiedergetroffen:

*wie sie da hochgekommen ist und wie lange sie da schon hängt bleibt unser Geheimnis*

Samstag, 30. August 2008

Hey, You Suck...

Heute war großer Football-Tag und zwar haben die Maryland-Terrapins (~Brackenwasser-Schildkröten) oder 'Terps' vs. Delaware das Eröffnungspiel der 'örtlichen' College-Liga ausgetragen und natürlich gewonnen(14:7 ; 2:1 Touchdowns + anschließendes Fieldgoal) - sie wurden ja von Thomas und mir angefeurt. Leider haben wir den Foto vergessen, dafür gibts das nächste mal Bilder, versprochen! Gekostet hat der Spaß $38, da wir noch keine Uni-ID-Card haben. Hätten wir eine gehabt, wäre es umsonst gewesen.


Vor Spielbeginn gab es einige Akts, die wir leider nicht mehr ganz mitbekommen haben. Unter anderem wurden die Zuschauer von einem Feuerwerk, diversen Flaggen, einer ansehnlichen Musikparade und selbstverständlich der Nationalhymne belustigt.

Gesessen haben wir eigentlich ziemlich gut, nur war es ganz allgemein unfassbar heiß! Zur Halbzeit sah ich aus als hätte ich Wasser lassen müssen ;) . Eine Mannschaft umfasst übrigens ca. 70(?) Spieler, vermutlich 2x Offense/Defence + Special-Teams für z.B. Fieldgoals. Wenn diese Spieler mal auf der Bank saßen, dann wurden sie von gekühlten Ventilatoren verwöhnt - das halbe Stadion erblasste in purem Neid. Glücklicherweise gab es zur Pause Softdrinks in gefühlten Liter-Bechern (vermutlich eine Viertel-Gallone ~0,8 Liter), natürlich eisgekühlt, für die Größe war der Preis von $5 eigentlich gar nicht mal so hoch.

Wir mussten einsehen, dass wir den Football-Regeln noch nicht 100% mächtig sind und waren bei ein paar Situationen am Rätseln, ließen uns beim Jubeln aber von der Massen treiben. Ein Hardcore-Fan ist uns besonders ins Aufe gestochen, er rief ca 100x zu den spärlich gesähten gegnerischen Fans sehr einfallsreich: "Hey, Chicken! Boooack, boooack, boooaaaack..."
Die Stimmung war für >49,000 Zuschauer nur mäßig (das Chevy Chase Bank Field Stadium fasst biszu 55,000), vielleicht auch nur weil wir im Omi-Opi-Block saßen ;D
Aus dem Studenten-Block schallte von Zeit zu Zeit der Schlachtruf:
Hey, you suck!

Zu jeder Möglichkeit wurde irgendwie Werbung eingeblendet oder ein sinnfreies Spielchen veranstaltet um einen der Sponsoren zu profilieren. Zum Beispiel musste man seine Chevy-Chase-Kreditkarte in die Luft halten und konnte so $100 gewinnen, oder eine Art Free-Pizza-Abo...

Vor dem Spiel waren wir noch in der Mensa (oder jedenfalls etwas ähnliches) und haben bei McDonalds quasi gefrühstückt ;) Alternativ gibt es dort noch TacoBell, gut-aussehendes Chinesisch, eine Salattheke und diverse Fastfood-Ketten.

Da es hier im Moment super-heiß, (30°C ) sollte ich mal von der Hitze-Überlebensstrategie der Amerikaner berichten, sie ist ganz einfach:
  1. Klimaanlage im Haus knapp über den Gefrierpunkt drehen.
  2. Beim Verlassen des Hauses schnell zum Auto rennen und sofort Max A/C einschalten.
  3. Sich nie länger als 10 Minuten in nicht-klimatisierten Umgebungen (also draußen!) aufhalten.
Zum Abschluss dieses Tages möchte ich mich noch bei meine Vormieter bedanken, der mir folgendes Item hinterlassen hat:

Freitag, 29. August 2008

From Zero To Bitch...

Leider muss ich jetzt etwas aus dem Gedächtnis schreiben, weil ich die letzten 2 Tage bissel versäumt habe den Blog aktuell zu halten.

Nachdem wir gut ausgeschlafen hatten (das JetLag besiegt man meiner Meinung nach durch lange aufbleiben), sind wir mal wieder zu IKEA gefahren und dort unser Mittagessen einzunehmen. 3x darf geraten werden, wass wir gegessen haben: Kötbollar mit Pommes, Rahmsoße und Preiselbeeren (... und einen saftigen HotDog als Nachtisch). Gekostet hat die ordentliche Portion $5 also quasi wie in Deutschland, nur mit anderem Währungszeichen. Alternativ hätten wir uns auch Pasta für $2 schmecken lassen können. Allgemein wird das Essen immer auf einer Temperatur serviert, bei der man sich nicht verbrennen und folglich keine Schadensersatz-Klage einreichen kann.

Letztens habe ich vergessen über die "HotDog-Würstchen-Dreher" zu berichten. Dabei handelt es sich um eine Rollen-Konstruktion ähnlich dieser...

... bei der sich alle Rollen automatisch in die selbe Richtung drehen. Da die Würstchen in jeder Kuhle liegen, sich so drehen und die Hitze von unten kommt, erhält man so das perfekte HotDog-Würstchen.

Gekauft haben wir Wäscheaufhänger, Wäschesäcke und noch ein paar Dinge, mit denen ich das IKEA-Ratequiz weiterführen möchte:
  1. Legitim
  2. Rationell
  3. Laver
  4. Karsten
Belohnung ist diesmal ein Bild, das eure Weltanschaung verändern wird!!! (Seid also fleißig ;D )

Zu Hause angekommen haben wir zwei der 'Rätsel-Dinge' aufgebaut:


Danach gabs ein 'No.1 imported German-Beer' :) - Amerikanische Biere sind gar nicht mal so schlimm, wie ihr Ruf.

Kurz bevor es dunkel wurde haben Thomas und ich wieder unser Sport-Programm erledigt, wir waren mal wieder Joggen. Diesmal haben wir es erst etwas später nach draußen geschafft, weil wir unser Essen/Bier verdauen mussten. Dies hatte zum einen zur Folge, dass die Eichhörnchen schon schlafen waren, dafür aber auf jedem zweiten Grundstück ein Hase umherhoppelte, zum anderen, dass bei Einbruch der Dunkelheit finstere Gestalten lautstark ihren Suff kund taten. (Keine Angst, das war nicht direkt vor der Haustür!) Das Highlight bei Joggen war ein großes, gut beleuchtetes Schild vor einer Kirche mit der folgenden, genialen Aufschrift (sinngemäß):
Come to our church and listen to god with our new soundsystem.

Vorabends gings dann zum McDonalds und der Kassierer versuchte uns direkt über den Tisch zu ziehen. Sollte bei eurem McDonalds Besuch also urplötzlich ein Strawberry-Shake vor euch stehen, dann denkt nochmal an eure Bestellung nach. Preislich ist es wie bei IKEA, $ statt €. Inhaltstechnisch bekommt man hier aber mehr geboten - die großen Becher sind biszu 1-Liter groß! Free-Refill bekommt man hier eigentlich fast immer und wenn, dann sogar mit den SAUCEN! (<-- Paradies). Wir haben uns schon überlegt, ob wir mal nen Large-Becher Süß-Sauer-Soße abzapfen sollen - simply awesome!!!


Nachdem wir uns also vollgeschlagen hatten sind wir (Thomas, Andy + me) ins 'Thirsty Turtle' etwas trinken gegangen. Warum 'Turtle' werdt ihr im nächsten Post sehen. Für $5 gabs Dollar-Beers, sehr häufig gibts hier (wohl für die Fahrer) Free-Coke! Das sollte man in Deutschland auch einführern :). Den Tipp hatten wir
übrigens von unserem Mitbewohner John (Amerikaner).

Der Spruch des Tages und damit auch würdig für den Titel dieses Postes war übrigens ein Schild in dieser Bar, mit der Aufschrift:
Our waitress can go from zero to bitch in 4.1 seconds.

Da ich hier ja keine Details verschweigen will, muss ich sagen, dass das amerikanische Partyleben etwas freizügiger ist und man wohl laut Berichten nur Zugreifen muss, wenn man nicht jemand hat, der zu Hause auf einen wartet :) !!!!!!!!!!einself. Männlein und Weiblein tanzen hier eher so wie in härteren Musikvideos, für uns gemäßigte Europäer ein winziges bisschen ungewöhnlich.
Die Musik ist in etwa die gleiche, das beste ist aber, dass selbst die Tanzfläche so stark gekühlt wird, dass nichtmal ich ins schwitzen komme - und das will was heißen!

Dienstag, 26. August 2008

The first contact... *Update*

Der erste Tag hat damit begonnen, dass wir uns zum Frühstück glitschige Donuts und leckere Cookies reingezogen haben *schäm*. Danach gings erstmal zur Auto-Versicherung, wo wir unsere Führerscheine vorzeigen mussten (Thomas und Manuel hatten die Versicherung schon abgeschlossen). Sie kostet $160 je Monat(für alle) - wären alle über 22 Jahre alt ist diese Versicherung nur unwesentlich billiger.

Auf dem Weg konnten wir die... 'University of Maryland - Music-Formation' (Name ausgedacht) auf einem Football-Feld bewundern. Sieht schon lustig aus, wenn 100 Mann/Frau über das Feld marschieren, alle eine Tuba/Trompete/etc... in der Hand haben und von einer 40ft hohen Hebebühne beobachtet werden ^^. (Foto hatten wir leider nicht dabei).

Den Vormittag haben wir im IKEA verbracht um den Haushalts-Bestand ein wenig aufzufrischen, wir hatten nämlich in der Küche im Keller ein paar ... eklige Gläser entdeckt. So haben wir also Besteck, Teller, Spannbettlaken, Mülleimer und sonstige Kleinigkeiten.
Hier ein kleines Rätsel, welches in der Shoutbox beantwortet werden darf - als Gewinn lohnt ein 'Danke' ;) . Welche Gegenstände verbergen sich hinter den folgenden Bezeichnungen:
  1. VIRUS
  2. KEX
  3. POÄNG
  4. MOSES
Das Highlight hier waren allerdings die 50 $-Cent teuren HotDogs nach der Kasse !!! Da konnten wir natürlich nicht einfach so vorbeilaufen ;D . Umgerechnet sind das übrigens 34 €-Cent, das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen - verzichtet wird übrigens auf die Röstzwiebeln und die Gurkenscheiben.

Gleich danach hat Andy die Elektroniksucht gepackt ;) - er hat kein Laptop mitgenommen - und wir sind die Route 1 zum BestBuy (ähnlich Mediamarkt) gefahren. Dort sich dann gleich ein schickes HP-Laptop für ~$1400 mitgenommen. Thomas hatte schon vorher überlegt sich eine Wii zuzulegen und so hat er das dann auch getan. Wir anderen drei haben dann als 6-Monats-'Nutzungsgebühr' je einen Controller beigesteuert. Seitdem sind die meisten nichtmehr vom Fernseher wegzulocken ;)

Noch ein paar Worte zur Route 1. Im Prinzip befindet sich einfach ALLES an dieser Straße. (Dementsprechend werden eigenlich alle aufführenden Straßen quasi ignoriert). Im Prinzip hat man keine Chance an TacoBell, McD, BK, China-Imbissen, Pizza Hut, Hooters, Dunkin Dounts und co vorbeizukommen. Spätestens jede Meile wiederholt sich die oben genannte Liste - es riecht einfach überall nach Essen. *DANCE*

Abends waren Thomas und ich noch 45min Joggen um ein paar Kalorien abzubauen, obwohl wir eigentlich nicht wirklich viel gegessen hatten. Unterwegs haben wir ca 37x mehr mutige Eichhörnchen gesehen, als Menschen. Zu unsere Überraschung haben wir einen ca 50m langen Fußgänger-Weg entdeckt, wohl das kinderfreundliche Viertel ;D .